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Abflammtechnik


Wissenswertes

Die Abflammtechnik ist eine praxisgerechte, wirtschaftliche und umweltschonende Alternative zur Unkrautbekämpfung. Hierbei wird auf chemische Mittel verzichtet, oder deren Einsatz eingeschränkt.

Bei der Abflammtechnik handelt es sich nicht um ein Verbrennen von Pflanzenteilen, sondern um eine kurzfristige Erwärmung auf ca. 50 - 70 °C. In diesem Temperaturbereich wird das Absterben einer ausreichend großen Zellenzahl in der Pflanze erreicht.
Die Pflanzenzellen werden über Wärme, die durch Propangasbrenner auf die Pflanzenoberfläche zugeführt wird, abgetötet. Der dadurch erzeugte rasche Temperaturanstieg, führt zu einer so starken Ausdehnung der Zellflüssigkeit, dass die Zellwände gesprengt werden und platzen. Das Zelleiweis gerinnt bei seiner Erwärmung auf ca. 50 - 70 °C.

Die Abflammtechnik lässt sich:


Anwendung

Die Abflammtechnik stellt eine Erweiterung der Möglichkeiten im praktischen Pflanzenschutz dar. Ihre Anwendung erfordert aber ein Umdenken gegenüber den bislang vorwiegend eingesetzten Unkrautbekämpfungsmethoden. Der günstigste Abflammzeitpunkt liegt im zeitigen Frühjahr. Eine Abflamm-Maßnahme ist umso wirksamer, je jünger das Unkraut ist.

In der Landwirtschaft, im Feldgemüse- und im Gartenbau sind bedingt durch die Möglichkeiten der Saatbeetvorbereitung fast nur junge Unkräuter anzutreffen, für deren Beseitigung meist eine Behandlung ausreicht.
Nachdem in der kommunalen Anlagen- und in der Landschaftspflege vorwiegend grasartige und wurzelstockbildende Unkräuter vorherrschen, sind im ersten Jahr vier bis fünf Behandlungen erforderlich.
Sinn einer Wiederholungsbehandlung ist es, die Nährstoffvorräte in den Wurzeln langsam zu erschöpfen und das Einlagern von Nährstoffen zu verhindern. Aus diesem Grunde sollte eine Wiederholungsbehandlung immer dann durchgeführt werden, sobald die Unkräuter wieder beginnen nachzutreiben.
Auch empfehlenswert ist die Durchführung einer Behandlung im Herbst nach Vegetationsende. Erfahrungsgemäß führt eine Vernichtung der bereits ausgefallenen Unkrautsamen, und eine Schädigung der noch vorhandenen Blattmassen, zu einem deutlich verringerten und verspäteten Wachstum im darauffolgenden Frühjahr.


Näheres zur Technik

REINERT-Abflammgeräte arbeiten aus der Gasphase oder aus der Flüssigphase.
Bei der Gasentnahme aus der Gasphase, wird das Flüssiggas bereits in den Gasflaschen verdampft und den Brennern gasförmig zugeführt. Dabei sind die Gasentnahmeleistungen und die daraus möglichen Arbeitsbreiten der Abflammgeräte begrenzt.
Bei der Gasentnahme aus der Flüssigphase, wird das Flüssiggas aus den Gasflaschen oder aus dem Gastank in flüssiger Form entnommen. Die Verdampfung findet dann in dafür speziell entwickelten Gasbrennern statt. Mit dieser Entnahmeform sind größere Gasentnahmeleistungen und Arbeitsbreiten möglich.
Flüssiggas wird verwendet, weil es rückstandslos und umweltneutral zu Kohlendioxyd und Wasser verbrennt.
Alle unsere Abflammgeräte sind mit wartungsfreien Hochleistungs-Stabbrennern ausgerüstet. Sie sind in der Praxis vielseitig zu verwenden, z.B. in der Flächen-, Band- oder Unterblattabflammung, in Reihen-, Beet- und Dammkulturen.


Vorteile